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Taekwondo in der Ganztagsbetreuung in Piding

Traditionelles Taekwon-Do - eine AG an der Grundschule Piding in Zusammenarbeit mit der GATA

Im Schuljahr 2017/18 trafen sich jeden Donnerstag Nachmittag interessierte Jungen und Mädchen der Grundschule Piding, um unter der Leitung von Herrn Martin Mayr das traditionelle Taekwon-Do aus Korea kennen zu lernen. Darunter waren auch viele Kinder aus der GATA. Herr Mayr leitet eine Taekwon-Do-Schule zusammen mit seiner Frau in Bad Reichenhall und hat eine Tochter in der 1. Klasse in der Grundschule Piding, die sehr gerne in die GATA geht.

Im Gegensatz zu anderen Taekwon-Do-Arten zielt die Ausübung des traditionellen Taekwon-Do, eine Kampfkunstart aus Korea, auf die Gesunderhaltung des Körpers bis ins hohe Alter ab. So ist das Motto des 80-jährigen Großmeister Kwon Jae-Hwa, der das Taekwon-Do in den 60er Jahren nach Europa gebracht hat: „One life – one body.“

Ziel ist es nicht nur seinen gesamten Bewegungsapparat bis ins Alter jung und fit zu halten, sondern auch seinen Geist und so ist das regelmäßige Taekwon-Do -Training erwiesenermaßen eine Vorbeugung vor Alzheimer und Demenzerkrankungen.

Da die TKD-Übungen und Kombinationen immer sowohl vom linken, als auch vom rechten Bein, bzw. Arm ausgeführt werden müssen, sowie ständig Überkreuzbewegungen wie in der Kinesiologie trainiert werden, ist das Taekwon-Do natürlich eine sinnvolle Sportart für Schulkinder, da dadurch ihre Konzentration, Auffassungsgabe, Lernbereitschaft und Lernfähigkeit geschult werden.

In der AG am Donnerstag Nachmittag trainierten die Kinder diese Fähigkeiten durch Gymnastik, Kombinationen von Schrittstellungen, Kicks, Handtechniken, sowie dem Erlernen der ersten Hyong, das ist eine vorgegebene Schrittkombination mit Kicks und Handtechniken, wie z.B. dem Faussttoß, in dem man gegen imaginäre Gegner kämpft, bzw. sich verteidigen muss. Diese Übungen schulen das Gedächtnis und die Konzentration.

Außerdem üben sie mit Herrn Mayr Selbstverteidigungstechniken und ab und zu durften die Kinder an Brettern ausprobieren, ob sie die Techniken schon richtig ausführen und dazu auch ihre eigene Energie aus der Körpermitte hervorholen können und die Bretter durchschlagen können.

Beim letzten Training konnten die Kinder den Zuschauern, auch einigen Eltern, ihre erlernten Techniken zeigen und auch Bretter auf verschiedene Weisen zerschlagen, so zeigten einige Mädchen schon fast akrobatische Leistungen: zuerst schlugen sie ein Rad und anschließend traten sie mit dem Fußballen ein in Kopfhöhe gehaltenes Brett durch!

Auch ein Mitarbeiter der GATA, Tobias Bauer, traute sich und zerschlug nach einiger Übung mit Herrn Mayr ein Brett mit der Faust.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die die gute Zusammenarbeit zwischen der GATA Piding und Herrn Mayr widerspiegelte.
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